Friday, July 28, 2006

Northland

Rescuing a hedgehog.

Kuckt euch mal die weissen Baeume an. Irre, oder?


Cape Reinga, Noerdlichster Zipfel Neuseelands


Da hat die Linse wohl ein bisschen gestreikt.


Nach einer halben Stunde krakseln, haben wir auch diese Duene gemeistert.







Fruehschtueck!!!



Der niedlichste Friedhof, den ich je gesehen hab. In der Bay of Plenty.


Unsere Kiste hat uns stets treue Dienste geleistet. Muessen wir nun noch an den Mann/Frau bringen.

Nun ist unsere Nordinsel-Travel-Woche auch schon vorbei und ich werde die Maria morgen auf den Flughafen bringen. Doch der Abschied ist nur halb so wild da Heidelberg ja ein Katzensprung entfernt ist und wir uns so auf jeden Wiedersehen.
Erlebe hier grad so die krassen Extreme in puncto Landschaften, wenn ich so an die Megasanddünen (Das ist ein Stück weit Wüste sag ich euch) und den nördlichsten Zipfel Neuseelands denke (grün, hügelig, schafig, weiße Bäume). Am Sonntag werde ich drei Tage auf dem Mount Ruapehu beim Boarden verbringen bevor ich am Sonntag darauf noch zum krönenden Abschluss auf die Fijii`s gehe. Nun ist mein Rückflug auch endgültig fest und zwar am Sonntag, den 13. August geht’s nach Dubai und dann am 16. August back home. Erzähl euch alles ausführlich, wenn ich daheim bin. Kommt einfach auf ein (Eis)Käffchen vorbeiJWerde, wenn alles klappt wahrscheinlich im September wieder im guten alten Waldsee arbeiten, bissle Kohle scheffeln. na dann, see you soon.

Tuesday, July 18, 2006

Blockpraktikum (6.-30.6.2006)



Ich glaube ja, dass keine sieben Monate meines Lebens so schnell vorbeigegangen sind, wie diese hier in Kiwiland. Ebenso mein vierwöchiges Praktikum. Trotz der gemächlich gemütlichen Art der Neuseeländer, bei denen vieles länger dauert, verging die Zeit wie im Flug. Doch das liegt einfach daran, dass ich so vieles erlebt habe, immer wieder am Planen, Umbuchen, Organisieren war, neue Leute kennengelernt habe und und und. Ganz besonders ans Herz gewachsen ist mir der Al, Hausmeister meiner Schule an der ich Praktikum gemacht habe. Wie sich witzigerweise herausgestellt hat, waren Al und seine Frau Bronagh vor ein paar Jahren in Freiburg zu Besuch beim Frank. Und den Frank kenne ich halt auch, denn er wiederum war vor ein paar Jahren für ein Auslandssemester in Hamilton und hat dort Al und seine Frau in der Kirche kennengelernt. Und da soll noch jemand sagen, die Welt ist nicht klein. Nun aber zu meiner Zeit in Room 6 mit 31 quirligen, neugierigen 10-12jährigen und meiner Mentorin und Lehrerin Anneke Esselbrugge. Das Witzige ist, dass ich die Anneke schon gekannt habe, da ihr Mann unser Auto damals gecheckt hat, bevor wir es gekauft haben.

Die Schüler waren voll goldig und offen, als ich mich das erste Mal kurz in der Schule vorgestellt habe. Als ich ihnen erzählt habe, dass ich aus Deutschland bin und bald für vier Wochen bei ihnen Praktikum machen werde, gingen gleich ganz viele Finger hoch und die Kleenen hatten tausende von Fragen. How fast can you drive in Germany? What are the differences? How does your country look like? Does your family miss you much?

Am ersten Tag meines Praktikums habe ich den Kids gleich mal ein deutsches Wort beigebracht. Hirsch. Habe einen Hirsch auf Folie kopiert, mit Dali-Klick-Methode aufgedeckt und denen erklaert, dass mein Nachname "deer" bedeutet. Anschliessend habe ich ein Tier-Pantomime-Spiel angeleitet und mir so die ersten Namen eingeprägt.

Mein Praktikum war echt total schoen, aber auch anstrengend. Ich habe meistens Kleingruppen unterrichtet oder nachdem ich Mathetests korrigiert habe, habe ich auch einzelnen Schülern nochmals geholfen. Anneke hat mir eine Gruppe mit ihren Top-ten-Kids gegeben. Wir haben zusammen Tiermasken gebastelt (aus Pappmaschee) und am Ende ein kleines Theaterstueck eingeuebt und anderen Klassen vorgespielt. War total witzig und kam gut an. Meine Kiddis hatten auch jede Menge fun, wie sie mir in ihren Abschiedsbriefchen geschrieben haben. Ausserdem habe ich der Klasse jeden Tag zwei bis drei Kapitel aus „James and the Giant Peach“ vorgelesen und Fragen dazu gestellt oder kleine Aktivitaeten vorbereitet. Und worauf ich besonders stolz bin, dass ich dem Vijender, einem Inder, das Uhr lesen beigebracht habe. Denn ich hab nach einiger Zeit herausgefunden, dass er das Wort "to" (also zum Beispiel 10 to 5) mit dem Wort/Zahl "two" verwechselt hat und deswegen das Ganze irgendwie nicht ganz gerafft hat. Es war wirklich eine tolle Zeit und der anfängliche Bammel mit der Sprache hat sich schnell gelegt, da die Schüler mir geholfen haben, die richtigen Wörter zu finden. Ich hatte das Gefühl, dass sie besonders zuvorkommend und hilfsbereit waren, gerade weil ich vielleicht aus einem anderen Land komme und Englisch nicht meine Muttersprache ist.

Wer mehr erfahren möchte, auch über das neuseeländische Schulsystem, dem kann ich gern meinen B1-Bericht zuschicken, wenn er dann mal ganz fertig ist.

Tuesday, July 11, 2006

Arbeit aufm Weinberg (5. - 21.07.2006)


Hallo allerseits,
hab mir jetzt auch so nen tollen Blog eingerichtet, damit ihr mal ein paar Bildle von meinem first-class (rein landshaftlich) Arbeitsplatz sehen koennt. Also der Job an sich ist o.K.; haben die ersten paar Tage Vogelnetze von den Reben entfernt und zusammengerollt und im Moment sind wir dabei die Draehte zu lockern, damit man die Reben dann zurechtschneiden kann. DieLandschaft drumherum ist echt traumhaft schoen. Nach einem etwa 45min drive jeden Tag zu unserer Arbeitsstaette, kommt dann so nach dem zehnten Huegel rechts, nach der Pferdekoppel und fuenf Kuherden unser vineyard. Liegt mitten in der Pampa, sehr peaceful, sehr ruhig, einfach weg vom Schuss. Und nach getaner Arbeit koennen wir den Whirlpool unserers Chefs benutzen und chillaxed ein Gleaschen Wein trinken...
Habe am zweiten Arbeitstag ungeschickterweise die Autoschluessel verloren und es war mords die Aktion, bis wir feststellen mussten, dass ich die Autoschluessel nicht im Auto eingeschlossen hab, wie zuerst vermutet, sondern im tiefen Gras in the middle of nowhere verloren hab. Doch zum Glueck sind wir ja Maedels und zwei Freunde haben uns geholfen, die Karre zu knacken. Nach ca. eineinhalb Stunden haben die Jungs das Auto mit nem Draht aufgebrochen, um dann festzustellen, dass die Autoschluessel nicht in meinem Rucksack sind, sondern vermutlich irgendwo aufm Feld liegen. Nach einstuendiger erfolgloser Suche am naechsten Tag hat Kevin, unser Chef, das Autoschloss ausgebaut und uns einen niegelnagelneuen Schluessel mit wunderbarem pinkenem Band und Karabinerhaken besorgt, so dass wir das gute Stueck auf keinen Fall mehr verlieren koennen.
Wir werden noch bis zum 21. Juli dort arbeiten bevor wir (Maria aus Heidelberg und Ich) noch eine Woche auf der Nordinsel rumduesen. Werde dann anschliessend Maria auf den Flughafen bringen, doch selbst bleib ich noch ein bisschen laenger. Habe gestern naemlich meinen Flug auf die Fiji Inseln gebucht und freu mich schon auf zehn Tage schnorcheln, um winzig kleine Inseln shippern und einfach das Suedseefeeling geniessen...so weit so gut, werd euch auf dem laufenden halten und freu mich natuerlich von euch zu hoeren